Wie en­er­ge­ti­sche Me­di­zin uns hei­len kann

Uwe Al­brecht hat die Me­tho­de In­ner­wi­se® ent­wi­ckelt für Men­schen, die an Selbst­hei­lung in­ter­es­siert sind, für Men­schen in hei­len­den Be­ru­fen und grund­sätz­lich für je­den, der Ver­ant­wor­tung für sich und sein Le­ben über­neh­men möch­te. Das In­ner­wi­se®-Sys­tem zur Selbst­an­wen­dung und ei­ne ers­te Ein­bin­dung in die the­ra­peu­ti­sche Pra­xis lässt sich an ei­nem Wo­chen­en­de er­ler­nen. Im Ok­to­ber fin­det in Ham­burg der vor­erst letz­te Kurs statt, den Uwe Al­brecht per­sön­lich in Deutsch­land hält, da er in Zu­kunft in Ame­ri­ka le­ben wird. Mi­cha­el Gör­den vom Al­le­gria Ver­lag hat mit dem Arzt über den Arm­län­gen­test und die Heils­in­fo­nie­kar­ten ge­spro­chen und wie man da­mit den je­weils bes­ten Weg zur Hei­lung in sich selbst fin­den kann

Uwe, ich ha­be dei­ne Bücher in Deutsch­land ver­legt. Es freut mich, dass wir jetzt noch mal zu­sam­men drüber sp­re­chen kön­nen. Ich möch­te gleich da­mit an­fan­gen, wie ich dich ken­nen­ge­lernt ha­be. Du hast mir ein­fach In­ner­wi­se de­mons­triert und ich war sehr be­ein­druckt und muss ehr­lich sa­gen, dass ich von dem Sys­tem in­tui­tiv mehr ge­spürt ha­be, als dass ich es ver­s­tan­den ha­be. Und in der Tat ist es so, dass noch im­mer vie­le Men­schen da­nach fra­gen, was die­ses In­ner­wi­se Heil­sys­tem denn jetzt ei­gent­lich ist.

Ja, die Fra­gen sind für mich auch nicht al­le be­ant­wor­tet. Aber das Ent­sch­ei­den­de ist, dass wir es füh­len und dass al­le Men­schen, die es an­wen­den, so­fort die En­er­gi­en und die Wir­kung in sich und in ih­rer Um­welt be­mer­ken. All die Fra­gen kön­nen da­nach be­ant­wor­tet wer­den. Das Le­ben ist ei­ne Su­che und es wird ei­ne Su­che blei­ben. Ob wir je­mals al­les ver­s­te­hen, ist frag­wür­dig, zu­mal es da­von ab­hängt, auf wel­cher Ebe­ne wir nach Ant­wor­ten su­chen. Wenn wir auf ei­ner ober­fläch­li­chen Ebe­ne su­chen, die Ant­wor­ten aber aus der Tie­fe kom­men, dann wer­den wir sie dort nicht fin­den. Und auch die Su­che, die ich jetzt seit 20 Jah­ren be­ge­he und le­be, be­deu­tet, im­mer wie­der tie­fe­re Schich­ten zu su­chen, um noch kom­p­le­xe­re und kla­re­re Ant­wor­ten zu fin­den.

Wir ha­ben ja als ers­tes ge­mein­sa­mes Pro­jekt die Hei­l­a­po­the­ke her­aus­ge­bracht, das ist ein Kar­ten­set. In dem fin­de ich ei­ne große An­zahl von Kärt­chen mit Num­mern, dann ha­ben wir das, was du die Tes­ter nennst, ein Set mit klei­nen Kar­ten, die mir hel­fen, Fra­gen zu stel­len, in de­nen al­so The­men für die Fra­gen ste­hen. Und ich ha­be ein Amu­lett, mit dem ich die mit Hil­fe der Fra­gen und der Num­mern ge­fun­de­nen Fre­quen­zen über­tra­gen und mit mei­nem En­er­gie­feld ver­ei­ni­gen kann. Kannst du mir noch mal ganz kurz er­klä­ren, was ich denn nun ei­gent­lich ma­che, wenn ich mir die­ses Set ge­kauft und hier lie­gen ha­be – was pas­siert als Nächs­tes?

Ich ha­be die­ses Set als Arzt in der Pra­xis ent­wi­ckelt und ha­be seit 15 Jah­ren nichts an­de­res ver­wen­det als In­ner­wi­se, um all das zu be­han­deln, was an The­men zu mir ge­kom­men ist durch die Men­schen, die ka­men. Ob das Pi­ckel wa­ren oder Lie­bes­kum­mer oder die nicht funk­tio­nie­ren­de Fir­ma oder ei­ne Le­bens­ent­sch­ei­dung – die Her­aus­for­de­rung für mich be­stand dar­in, et­was zu fin­den, das auf all die­se The­men an­wend­bar ist und funk­tio­niert.
Und die Hei­l­a­po­the­ke ist als Es­senz ent­s­tan­den aus dem Set, das ich über die Jah­re ent­wi­ckelt ha­be. Es ist so­zu­sa­gen ei­ne Zu­sam­men­fas­sung von Kern­the­men und Fra­gen und not­wen­di­gen Ant­wor­ten. Das heißt, ich ha­be ein Test­sys­tem, was mich zu den Kern­the­men führt, wo es al­so zum Bei­spiel um En­er­gie geht, um Iden­ti­tät, um Ent­gif­tung oder dar­um, sich sel­ber zu lie­ben oder Kom­pro­mis­se los­zu­las­sen. Das sind die Fra­gen, die über die Tes­ter ak­ti­viert wer­den.
Und dann ha­be ich Heil­kar­ten, durch die En­er­gi­en zur Ver­fü­gung ste­hen, die dann die­se The­men klä­ren kön­nen Die­se Kar­ten sind nicht en­er­ge­ti­siert, son­dern es sind To­re. Und durch die­se To­re ste­hen uns die En­er­gi­en von Kris­tal­len, Kräu­tern, homöo­pa­thi­schen Mit­teln, Schüss­ler Sal­zen und vie­lem an­de­ren zur Ver­fü­gung. Das heißt, das We­sen der Mit­tel zeigt sich durch die­se To­re in ei­ner in­di­vi­du­el­len Art, so dass wir al­so bei der Homöo­pa­t­hie kei­ne klas­si­sche Po­ten­zie­rung mehr ha­ben, son­dern wir ha­ben voll­po­ten­te Mit­tel. Das Mit­tel sel­ber passt sich in der En­er­ge­ti­sie­rung und Po­tenz an den Nut­zer an. Es ist ja so­wie­so in­tel­li­gent, und in dem Mo­ment, wo wir es als in­tel­li­gent ach­ten und ihm die Mög­lich­keit ge­ben, die­se In­tel­li­genz zu le­ben, ha­ben wir na­tür­lich ein Rie­sen­spek­trum an Mög­lich­kei­ten und Mit­teln und nicht mehr die Ein­schrän­kung, die wir sonst ha­ben.
So wird am En­de, ge­führt durch die Tes­ter, ei­ne Heil­sym­pho­nie aus den Heil­kar­ten kom­po­niert und auf ein Amu­lett über­tra­gen, das uns wie ein So­und­sys­tem die­se Mu­sik so lan­ge vor­spielt, wie wir es brau­chen, um die not­wen­di­gen Ver­än­de­run­gen im Le­ben durch­zu­füh­ren.
Und der ei­ne wich­ti­ge Punkt, der noch fehlt, ist: Wie kom­mu­ni­zie­re ich mit dem Un­be­wuss­ten, das heißt, wie kom­me ich zu ei­ner si­che­ren Ant­wort. Und dafür nut­zen wir den Arm­län­gen­test, ei­ne der Ant­wort- und Bio­feed­back­mög­lich­kei­ten des Kör­pers auf Stress oder Ba­lan­ce. In­dem der Kör­per spricht, kann man mit dem Arm­län­gen­test aus­tes­ten, wel­ches Test­the­ma oder wel­che Test­kar­te Stress an­zeigt und wel­ches nicht. Dann weiß ich ge­nau, an die­sem The­ma, das Stress her­vor­ruft, muss ich ar­bei­ten. So ist al­so der Arm­län­gen­test die Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Kon­troll­mög­lich­keit der in­tui­ti­ven An­wen­dung des Sys­tems.

Du hast ja die­ses wun­der­ba­re klei­ne Buch ge­macht, „Ja – Nein. So ein­fach kann das Le­ben sein“ – of­fen­sicht­lich ein Ti­tel und ein In­halt, der sehr vie­le Men­schen in­spi­riert hat. Kannst du noch mal kurz be­schrei­ben: Was ist der Arm­län­gen­test, wie funk­tio­niert er?
Im Grun­de ist un­ser Kör­per ja in der La­ge zu ant­wor­ten. Er kann sa­gen, ich füh­le mich gut oder ich füh­le mich nicht gut. Wir mer­ken al­le, wenn wir an et­was Po­si­ti­ves oder Ne­ga­ti­ves den­ken, wie sich un­se­re At­mung, un­se­re Schul­tern, un­se­re Mi­mik, un­se­re Mund­win­kel, die Hal­tung, die Last auf den Füßen, das En­er­gie­feld ver­än­dern. Und al­le die­se Test­me­tho­den, ob man jetzt den Mus­kel­kraft­test nimmt oder das Pen­del oder den Arm­län­gen­test, sind nur Aus­drucks­mög­lich­kei­ten die­ser ja so­wie­so statt­fin­den­den Ver­än­de­run­gen in uns. Des­halb kann je­der die­sen Test an­wen­den, denn er ist so­wie­so in uns. Wir müs­sen nur ler­nen, ihm zu ver­trau­en.
Wir kön­nen den Arm­län­gen­test jetzt mal ü­ben: Ich wür­de dir emp­feh­len, dass du dich hin­stellst und als ers­tes die Au­gen schließt und nur ein­mal wahr­nimmst, wie dei­ne At­mung ent­steht, wie die Last­ver­tei­lung auf den Füßen und viel­leicht die Mi­mik und das En­er­gie­feld im Kopf ist.
Spü­re in dich hin­ein, lau­sche in dich hin­ein: Wie fühlst du dich an? Und dann denkst du an ei­ne po­si­ti­ve Si­tua­ti­on aus dei­nem Le­ben und be­ob­ach­test, was die­se Er­in­ne­rung mit dir macht … mit dei­nem Stand, mit der At­mung, mit dem En­er­gie­feld, mit all dem.
Dann gehst du in ei­ne ne­ga­ti­ve Er­in­ne­rung und ver­gleichst. Was macht die­ser ne­ga­ti­ve Ein­druck mit dir? Wie weit kannst du ein- und aus­at­men, bleibst du mit den Füßen zen­triert oder ver­schiebt sich et­was bei der Ge­wichts­ver­tei­lung? Wie ist der Mus­kel­to­nus? Dann gehst du wie­der in ei­ne po­si­ti­ve Er­in­ne­rung und be­ob­ach­test wie­der, was das Po­si­ti­ve in dir her­vor­ruft. Und dann noch mal ei­ne ne­ga­ti­ve Er­in­ne­rung – ich wür­de dir aber emp­feh­len, die­ses Mal ei­ne an­de­re zu wäh­len. Und be­ob­ach­te. Am En­de kom­me wie­der in ei­ne po­si­ti­ve Er­in­ne­rung. Oder ins Jetzt. Und du wirst fest­ge­stellt ha­ben, dass sich in dei­nem Kör­per al­les Mög­li­che ver­än­dert und ver­schiebt.
Der Arm­län­gen­test ist nur ein Aus­druck des­sen, was hier­bei pas­siert, und so führst du ihn durch: Bleib ste­hen und schließ die Au­gen, lass die Ar­me lo­cker ne­ben dei­nem Kör­per hän­gen, und dann sag ein­mal „Ja“, in­ner­lich und auch laut, und füh­re die Ar­me vor dem Schoß zu­sam­men, so dass sich die Dau­men berüh­ren. Im Nor­mal­fall sind die Ar­me gleich lang und die Dau­men­nä­gel berüh­ren sich ge­nau an der glei­chen Stel­le. Dann lässt du die Ar­me wie­der lo­cker ne­ben dem Kör­per hän­gen, die Au­gen sind wie­der ge­sch­los­sen, und dann denkst du an et­was Ne­ga­ti­ves oder sagst „Nein“ und bringst die Ar­me wie­der vor dem Kör­per zu­sam­men. Die­ses Mal wer­den die Dau­men sich nicht tref­fen, ein Arm er­scheint kür­zer. Das ist der Arm­län­gen­test.
Der Test kann na­tür­lich noch viel mehr. Er kann an­zei­gen, ob du schon am An­fang Stress hat­test, wenn du wie ei­ne Waa­ge schief bist, weil dich ir­gend­was ir­ri­tiert. Dann ist beim „Ja“ die Arm­län­ge nicht gleich lang. Oder du sagst „Ja“ und „Nein“ und es ver­schiebt sich gar nichts. Dann bist du wie ein­ge­fro­ren, wie schock­ge­fros­tet, wie in der Star­re. Der Kör­per kann dann nicht re­gu­lie­ren, nicht ant­wor­ten.
Der Test kann so­gar an­zei­gen, wenn du auf et­was all­er­gisch bist. Wenn du die Ar­me mehr­fach zu­sam­men­bringst und dir vor­stellst et­was zu es­sen, wor­auf du all­er­gisch bist, dann wird die Dif­fe­renz der Ar­me im­mer größer wer­den, wenn du sie mehr­fach zu­sam­men­bringst. Und so zeigt der Kör­per an, dass du auf die­sen Stoff all­er­gisch re­a­gierst. Es ist al­so ein ganz fei­nes Mess­in­stru­ment, das je­der an­wen­den kann.
Und die­ses Buch „Ja – Nein“ ist ein­fach schön, weil es je­dem die Mög­lich­keit gibt, die Grund­la­gen und die­sen Test in ein­fa­cher Art zu er­ler­nen. Außer­dem ha­ben über 60 Men­schen ih­re Er­leb­nis­se mit dem Test bei­ge­steu­ert und uns ge­schenkt, so dass im zwei­ten Teil die An­wen­dun­gen in al­len Le­bens­be­rei­chen im­mer mit au­t­hen­ti­schen Er­fah­run­gen von Men­schen be­legt sind. Das macht die­ses Buch so ein­fach und klar. Und wenn du dann noch mehr se­hen willst, kannst du na­tür­lich auch auf un­se­rer Web­si­te www.in­ner­wi­se.eu ei­ne gan­ze Vi­deo­platt­form zu al­len Be­rei­chen an­schau­en.   © Hay Hou­se Inc. 2013

Buch­tipps UWE AL­BRECHT: Ja/Nein – So ein­fach kann das Le­ben sein. Der Arm­län­gen­test als Ent­sch­ei­dungs­hil­fe in je­der Si­tua­ti­on • Al­le­gria 2011, TB, 208 Sei­ten, 8,99 Eu­ro • • • In­ner Wi­se Hei­l­a­po­the­ke. Wer­de Dein ei­ge­ner Hei­ler • Al­le­gria 2011, Son­der­ein­band, 300 Sei­ten, 29,99 Eu­ro • • • In­ner Wi­se® Hei­lung für al­les Le­ben­di­ge. Die neue Me­tho­de en­er­ge­ti­scher Hei­lung ver­s­te­hen und ler­nen • Al­le­gria 2012, TB, 416 Sei­ten, 14,99 Eu­ro

erschienen am: 28.09.2013
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