„Das ist die Kraft mei­ner Ah­nen“

„Jung, schön und ge­sund bis ins ho­he Al­ter sein zu wol­len hat nichts mit Schön­heits- oder Ju­gend­lich­keits­wahn zu tun, es ist auch kei­ne Lau­ne, son­dern un­se­re Be­stim­mung und un­se­re neue Zu­kunft in der Zeit der fünf­ten Di­men­si­on“, er­klärt die rus­si­sche Hei­le­rin Lu­m­i­ra. In ih­rem Se­mi­nar An­fang No­vem­ber in Ham­burg zeigt sie, wie es ge­lin­gen kann, den ei­ge­nen Kör­per en­er­ge­tisch zu ver­jün­gen.

Da­bei ver­mit­telt die Scha­ma­nin prak­ti­sche Übun­gen, nennt hilf­rei­che Tipps für den All­tag, außer­dem gibt sie En­er­gieüber­tra­gun­gen aus der „Zen­tral­son­ne“. Hier schreibt sie über ihr Le­ben und die Mög­lich­keit, ei­ne neue Welt zu er­schaf­fen

 








Ich bin ge­nau wie du ein ewi­ges, gött­li­ches Be­wusst­sein, das hier ei­ne mensch­li­che Er­fah­rung macht. Ich wur­de in ei­ner Herbst­nacht in Ka­sachs­tan ge­bo­ren. Als ich schon er­wach­sen war, kam ich nach Deutsch­land. Seit mei­ner Kind­heit bin ich hell­sich­tig. Nun, die­ser Tat­sa­che ha­be ich mich erst rich­tig ge­stellt, als ich schon er­wach­sen war. Früher woll­te ich im­mer so sein wie die an­de­ren und ha­be des­halb mei­ne Fähig­kei­ten stark un­ter­drückt. Aber so sehr ich auch ver­such­te, vor mir selbst weg­zu­lau­fen, ich wur­de trotz­dem Hei­le­rin und Scha­ma­nin.

Mei­ne rus­sisch-ukrai­ni­sche Groß­mut­ter vä­ter­li­cher­seits nahm mei­ne scha­ma­ni­sche Aus­bil­dung per­sön­lich in ih­re Hän­de und ver­lang­te von mir, mei­ne Ga­ben und mei­ne Kraft dem Le­ben zur Ver­fü­gung zu stel­len. Zu er­wäh­nen ist, dass mei­ne Ba­busch­ka mich wei­ter un­ter­rich­te­te, nach­dem sie ih­ren ir­di­schen Kör­per ver­las­sen hat­te, da­durch for­der­te sie mich enorm her­aus, mich mit der geis­ti­gen Welt aus­ein­an­der­zu­set­zen und voll und ganz dar­in ein­zu­tau­chen. Sie zeig­te mir scha­ma­ni­sche Wel­ten, ver­band mei­nen Geist mit den Geis­tern der Na­tur, sie lehr­te mich die Spra­che des Her­zens, zeig­te mir, was die Ganz­heit be­deu­tet, und un­ter­wies mich dar­in, wie ich die­se Ganz­heit wie­der in un­se­re Welt ein­brin­gen kann. Es war ei­ne in­ten­si­ve, lehr­rei­che und an­stren­gen­de Zeit, nun ist mei­ne Groß­mut­ter wei­ter­ge­zo­gen. Durch die neue En­er­gie der Er­de ist es ihr nicht mehr mög­lich, bei mir zu sein, und es ist auch nicht mehr not­wen­dig, weil ich nun al­lei­ne die Ver­ant­wor­tung für mich tra­ge. Ih­re Kraft fließt wei­ter durch mich, durch mein Blut – das ist die Kraft mei­ner Ah­nen.

Ich bin jetzt ei­ne rei­fe Scha­ma­nin ge­wor­den und kann al­le mei­ne in­ne­ren Res­sour­cen nut­zen und sie dem Le­ben zur Ver­fü­gung stel­len. Ich weiß nun, wie das funk­tio­niert. Als Scha­ma­nin be­trach­te ich die gan­ze Welt als ei­nen ein­zi­gen Or­ga­nis­mus, in dem al­les be­seelt ist. Al­les um uns lebt, at­met und ist durch das leuch­ten­de Mus­ter der be­din­gungs­lo­sen Lie­be in den Tep­pich des un­end­li­chen Uni­ver­sums ein­ge­wo­ben.

Wir sind al­le Tei­le die­ses großen Gan­zen, und al­les-was-ist ist ge­nau­so ein Teil von uns, wie auch wir ein Teil von al­lem-was-ist sind. Ich be­mühe mich, je­der­zeit die­ser Tat­sa­che ge­wahr zu sein und nach die­sen Prin­zi­pi­en zu le­ben. Das heißt, wenn ich et­was im Außen ver­let­ze, ver­let­ze ich im Grun­de mich selbst, wenn ich et­was in mir hei­le, so hei­le ich das gan­ze Uni­ver­sum. Mei­ne Ba­busch­ka lehr­te mich, in al­lem, was mir be­geg­net, mich selbst zu er­ken­nen, und wenn das, was mir be­geg­net, mich kränkt, die Hei­lung da­zu in mir selbst zu su­chen. Auf die­se Wei­se ver­su­che ich zu le­ben und zu ar­bei­ten.

Ich bin stets be­müht, mein Wis­sen nicht nur zu un­ter­rich­ten, son­dern es voll und ganz selbst zu sein. Man kann nicht nur Scha­ma­nin in der Ar­beit sein, man muss die Scha­ma­nin le­ben. Des­we­gen ist mein Le­ben für mich ei­ne große scha­ma­ni­sche Rei­se, mit al­len Höhen und Tie­fen. Auch ich ler­ne und ent­wick­le mich wei­ter und ha­be mei­ne The­men, die mich wei­ter her­aus­for­dern.

Durch mei­ne Wur­zeln schöp­fe ich voll aus der rus­si­schen Heil­tra­di­ti­on, so er­sch­ei­nen mei­ne Me­tho­den und mei­ne Le­bens­an­schau­ung viel­leicht manch­mal et­was exo­tisch oder so­gar zu streng und zu rau. Dafür bit­te ich um Ver­s­tänd­nis, ich bin ein­fach Selbst­dis­zi­plin ge­wohnt und bin der Mei­nung, dass je­der Mensch schließ­lich ler­nen soll, sich selbst zu kon­trol­lie­ren und sei­ne Welt be­wusst zu er­schaf­fen. Mein tiefs­ter in­ne­rer Wunsch ist es, mit die­sem Buch den Pro­zess der Be­wusst­wer­dung auf der Er­de zu be­schleu­ni­gen, denn ich weiß, dass die großen Ver­än­de­run­gen in der Welt erst mit den klei­nen Ver­än­de­run­gen in uns ge­sche­hen. So lasst uns doch die neue Welt er­schaf­fen, in der wir al­le dau­er­haft ge­sund, vi­tal, jung und in Lie­be sein kön­nen.

 

(Ab­druck mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Tri­ni­ty Ver­la­ges aus dem Buch Du bist die Quel­le des Le­bens! Fun­da­men­ta­le Werk­zeu­ge der Er­neue­rung und Ver­jün­gung von Lu­m­i­ra, 2013, br., 192 Sei­ten, 16,99 Eu­ro)

Fo­to: Tor­ge Nie­mann

erschienen am: 25.10.2013
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