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VI­DEO: Kind­li­che Un­be­fan­gen­heit trifft auf Pro­the­se



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In Me­mo­ri­am Res­had Feild



Yo­ga auf der Als­ter



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Bei­fuß ge­gen Ma­la­ria



Al­ter­na­ti­ver No­bel­preis ehrt mu­ti­gen Ein­satz

Ju­li­et­te Bi­no­che spricht mit En­geln

An­läss­lich ih­res neu­en Fil­mes, in dem sie die Bild­haue­rin Cha­mil­le Clau­del spielt, sprach Ju­li­et­te Bi­no­che (Fo­to) mit der Ber­li­ner Mor­gen­post auch über ih­re Spi­ri­tua­lität, über En­gel und über ein Buch, das sie seit vie­len Jah­ren be­g­lei­tet. Auf die Fra­ge des In­ter­view­ers „Sind Sie ein re­li­giö­ser Mensch?“ ant­wor­tet die berühm­te fran­zö­si­sche Film­schau­spie­le­rin: „Nicht re­li­giös im stren­gen Sin­ne. Ich mag es nicht, in ei­ner Kon­fes­si­on ge­fan­gen zu sein. Es gibt in al­len re­li­giö­sen Rich­tun­gen wun­der­ba­re Ge­dan­ken, ob im Tao­is­mus oder im Su­fis­mus. Ich wür­de mich eher als spi­ri­tu­ell be­zeich­nen. Ich ha­be ein Buch, das ich vor rund 20 Jah­ren ge­le­sen ha­be, als ich schwe­re Zei­ten durch­mach­te und mich für sol­che Er­kennt­nis­se öff­ne­te. Seit­her neh­me ich es ü­be­r­all mit. Es nennt sich „Tal­king With An­gels“ und ent­hält die Be­rich­te, wie vier jun­ge Un­garn im Jahr 1943 mit En­geln spra­chen. Ei­ne Frau zeich­ne­te das da­mals auf. Das ist so et­was wie mei­ne per­sön­li­che Bi­bel. Wenn ich sie nicht hät­te, wür­de ich geis­tig er­s­ti­cken“ Und, Ja, sie kön­ne selbst mit En­gel sp­re­chen. „Aber mehr will ich da­zu nicht sa­gen.

Das Buch „Die Ant­wort der En­gel“ von Git­ta Mal­lasz (Fo­to un­ten) gilt als ein Klas­si­ker der En­gel-Li­te­ra­tur. Die in Ös­ter­reich 1907 ge­bo­re­ne Un­ga­rin Git­ta Mal­lasz ver­öf­f­ent­lich­te 1976 in Pa­ris erst­mals die Bot­schaf­ten der En­gel, die sie ge­mein­sam mit drei Freun­den in Bu­da­pest wäh­rend des Krie­ges 1943/44 emp­fan­gen und in ih­ren Ta­ge­bücher no­tiert hat­te. Auf der Su­che nach Wahr­heit und nach dem Sinn des Le­bens in­mit­ten ei­ner Zeit des Schre­ckens, der Lü­ge und der Not, öff­net sich den vier Freun­den un­ver­mu­tet ein Tor zur Geis­ti­gen Welt, das sie auf den Weg zu sich selbst führt. In ei­nem oft un­barm­her­zig an­mu­ten­den Wand­lungs­pro­zess ent­hüllt sich ih­nen nach und nach der Sinn des Le­bens – ein Le­ben der In­te­gra­ti­on und der Ver­ei­ni­gung al­ler As­pek­te des Seins, ein Le­ben der Eins­wer­dung von Er­de und Him­mel, ein Le­ben, in dem es die Auf­ga­be des Men­schen ist, die Spal­tung zwi­schen Geist und Ma­te­rie zu über­win­den. Das Buch avan­cier­te in Frank­reich schnell zum Best­sel­ler und wur­de in zwan­zig Spra­chen über­setzt. Die deut­sche Aus­ga­be des Schwei­zer Dai­mon Ver­la­ges er­schien erst­mals 1970 und liegt be­reits in der 13. Auf­la­ge vor. „Die Ant­wort der En­gel“ gilt als Klas­si­ker der ge­chan­nel­ten En­gel­li­te­ra­tur. Git­ta Mal­lasz starb in Frank­reich 1992.

Git­ta Mal­lasz: „Die Ant­wort der En­gel“, Dai­mon Ver­lag, 25 Eu­ro. Er­hält­lich bei der Buch­hand­lung Wra­ge. Das In­ter­view mit Ju­li­et­te Bi­no­che kön­nen Sie hier nach­le­sen:www.mor­gen­post.de



erschienen am: 16.07.2013