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Gar­ten­schau: Me­di­tie­ren und Er­staun­li­ches ent­de­cken

Fünf Re­li­gio­nen, fünf Gär­ten, ein ge­mein­sa­mer Brun­nen: Das ist die Welt der Re­li­gio­nen auf der der In­ter­na­tio­na­len Gar­ten­schau Ham­burg, die am 26. April eröff­net wird. Seit 2008 pla­nen und ge­s­tal­ten Ver­t­re­ter der fünf Welt­re­li­gio­nen – Bud­dhis­mus, Chris­ten­tum, Hin­du­is­mus, Is­lam und Ju­den­tum – ei­nen ge­mein­sa­men Gar­ten, be­s­te­hend aus fünf Ein­zel­gär­ten, die die je­wei­li­ge Ge­schich­te, Ide­en und Vor­s­tel­lun­gen ih­rer Re­li­gi­on re­prä­sen­tie­ren.
Al­le Gär­ten er­zäh­len von Glau­be und Hoff­nung, Lie­be und Schöp­fung. Im christ­li­chen Gar­ten durch­wan­dern die Be­su­cher ih­ren ei­ge­nen „Le­bens­pfad“ von der Ge­burt bis zum Tod/der Auf­er­s­te­hung, die „Schöp­fung der Welt“ führt sie zu der be­son­de­ren Be­deu­tung des Sab­bats in der jü­di­schen Re­li­gi­on. Im Gar­ten der Mus­li­me „Ge­sang auf das Pa­ra­dies“ er­steht die Welt des Ori­ents mit ih­rer kunst­vol­len Kal­li­gra­phie und Or­na­men­tik, die hin­du­is­ti­schen We­ge füh­ren „zur gött­li­chen Ein­heit“ und der bud­dhis­ti­sche „ins rei­ne Land des Bud­d­has“. Im Zen­trum der fünf re­li­giö­sen Gär­ten steht ein mäch­ti­ger Brun­nen aus Na­tur­stein und Edel­stahl: Er sym­bo­li­siert die Be­deu­tung des Was­sers für al­le Re­li­gio­nen als Quell des Le­bens. „Die Welt der Re­li­gio­nen“ auf der In­ter­na­tio­na­len Gar­ten­schau soll ein Zei­chen der Hoff­nung sein, ein Ort des Aus­tau­sches und der To­le­ranz – und ein Bei­spiel dafür, was Land­schafts­ar­chi­tek­tur für das so­zia­le, fried­li­che Mit­ein­an­der der Men­schen leis­ten kann.  

Gar­ten der be­weg­ten Me­di­ta­ti­on
Die­ser Gar­ten, der zum Pro­jekt­be­reich „Welt der Be­we­gung“ gehört, bil­det mit dem Gar­ten „Im Ru­he­puls“ ei­ne Ein­heit: Ge­hen, Ste­hen, Sit­zen und Lie­gen wer­den nicht nur als vier mög­li­che Kör­per­hal­tun­gen the­ma­ti­siert. Es sind – laut den Tao­is­ten – auch die vier Wür­den des Men­schen. In ei­ner Me­di­ta­ti­on sind es die vier Stel­lun­gen, sich zu er­den. Die Rei­se führt über ei­nen ge­schwun­ge­nen Weg durch ei­ne leicht be­weg­te Dü­nen­land­schaft. Ein sanft wo­gen­des Grä­ser­meer, ru­hi­ge Far­ben und Struk­tu­ren prä­gen die At­mo­s­phä­re, die Kon­zen­tra­ti­on auf das We­sent­li­che steht im Vor­der­grund. Beim Po­dest kann der Him­mels­spie­gel zwi­schen den Grä­sern nur im Ste­hen ent­deckt wer­den. An den Dreh­ob­jek­ten kann man sich sit­zend von klei­nen Ge­dich­ten an­re­gen las­sen. Auf der Geh­sch­ei­be wer­den durch Be­we­gung Me­lo­di­en er­zeugt. Schließ­lich lädt das große Kis­sen zum Lie­gen und Me­di­tie­ren ein. Be­we­gung und See­le kön­nen hier neu zu­ein­an­der­fin­den – wer sich dar­auf ein­lässt, wird die Rei­se in­ner­lich be­wegt und um Er­fah­run­gen rei­cher fort­set­zen.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zur In­ter­na­tio­na­len Gar­ten­schau Ham­burg 2013
(26. April 2013-13. Ok­to­ber 2013): www.igs-ham­burg.de

Fo­to: Tho­mas Fran­cois - Fo­to­lia.com



erschienen am: 21.04.2013